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Elternberatung bei AD(H)S -

ADHS

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ADHS steht als Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Kinder, die von dieser neurologischen Funktionsstörung betroffen sind, sind unaufmerksam, können sich nicht richtig konzentrieren, sind unmotiviert und oft auch aggressiv. Das führt zu vermehrten Konflikten in den verschiedenen Lebensbereichen wie Kindergarten, Schule, Familie oder Ausbildung.

ADHS ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen bekannt – aber auch Erwachsene leiden darunter. Etwa 3-4% Prozent der vier- bis 17-jährigen Kinder in Deutschland leiden unter ADHS. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Erste Symptome treten meist schon im Kleinkindalter, manchmal bereits im Säuglingsalter auf. Bei mehr als der Hälfte der mit ADHS diagnostizierten Kindern bleiben die Symptome auch im Erwachsenenalter bestehen.

 

Neben der auch bei einer ADS bestehenden Symptome Unaufmerksamkeit (äußert sich in Aufmerksamkeitsstörungen, Ablenkbarkeit) und Impulsivität (mangelnde Selbstkontrolle) ist bei ADHS als Leitsymptom die Hyperaktivität mit ihrer anhaltenden motorischen Unruhe zu ergänzen. Wie bei ADS auch müssen die ADHS-Symptome über einen Zeitraum von mindestens etwa 6 Monaten auftreten. Die Diagnose ist aufwändig und sollte von einem Kinder- und Jugendpsychiater durchgeführt werden.

 

Die ersten Symptome machen sich oft bereits im Kleinkindalter bemerkbar. Unruhe, Schlafstörungen und Probleme bei der Nahrungsaufnahme oder Verdauung lassen bei Säuglingen aufmerksam werden. Die Aufmerksamkeitsstörung wird in der Grundschule dann offensichtlich: Die betroffenen Kinder zappeln, stören im Unterricht, haben häufig auch eine Lese-Rechtschreibschwäche und fallen durch ihr aggressives Verhalten auf.

 

Durch viele Studien ist allerdings auch belegt, dass eine ADHS viele Begabungen und positive Eigenschaften und Begabungen einhergeht wie z.B. Intelligenz, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Gutmütigkeit und Belastbarkeit.

 

Die Wissenschaft geht ebenso wie bei ADS von einer multifaktoriellen Ursache aus. Neben dem Lebensumfeld, in dem das Kind aufwächst (z.B. Fernsehkonsum) können Tabak- oder Alkoholgenuss in der Schwangerschaft, genetisch-biologische (Vererbung) oder Frühgeburt eine Rolle spielen.

 

Man geht davon aus, dass für ADHS ein Noradrenalin- und Dopaminmangel ursächlich ist. Als Botenstoffe sind diese im Gehirn für die Informationsweiterleitung zwischen Nervenzellen zuständig.

Wenn diese Botenstoffe nicht genügend vorhanden sind, ist im Gehirn der Stoffwechsel gestört und die Verarbeitung von Informationen zwischen den dafür wichtigen Bereichen im Gehirn funktioniert nicht wie sie soll. Die Folge davon ist, dass die Betroffenen zu viele Reize erhalten und sich nicht mehr auf das Maßgebliche konzentrieren können.

 

Eine Therapie ist oft multimodal, d.h. sie setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen und muss jeweils individuell angepasst werden.
Neben einer Medikation (z.B. Ritalin, zu Nebenwirkungen lesen Sie bitte bei ADS) werden auch psychotherapeutische Maßnahmen eingesetzt (Konzentrationstraining, Verhaltenstherapie etc.). Auch eine Elternberatung bei ADS/ADHS ist als Baustein ratsam.

 

Ich möchte Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass ich kein Training für von ADS oder ADHS betroffene Kinder anbiete; wenden Sie sich dafür bitte an einen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

 

Hinweis: Die Informationen dieser Seiten oder ein Besuch in der Lernpraxis ersetzen nicht den Gang zum Heilpraktiker oder Arzt.

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