AFS-Test zur Lese-Rechtschreibförderung

Individuell angepasste Rechtschreibförderung / Leseförderung bei Lernproblemen durch pädagogische Testung nach der AFS-Methode

Lernpraxis Thomas Wilhelm, Püttlingen (Regionalverband Saarbrücken):

 

Leseförderung / Rechtschreibförderung für Schüler

Raum Saarbrücken: Sie möchten Ihr Kind auf LRS/Legasthenie testen lassen? Rechtschreibförderung und Leseförderung, LRS-Test im Saarland, Nähe Völklingen, Saarlouis, Dillingen, Heusweiler. AFS-Test

Der am Computer durchgeführte pädagogische AFS-Test wurde entwickelt, um die individuellen Ausprägungen einer Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) auf eine schnelle und effektive Art festzustellen und einzuordnen. Die Dauer des Tests beträgt etwa 1 Stunde.

 

Der Test ermöglicht es, auf das betreffende Kind abgestimmte und seinen Bedürfnissen entsprechende Lese-Rechtschreibförderungs- bzw. Trainingsprogramme auszuarbeiten. Unter Anleitung des Trainers sollten in die Leseförderung und Rechtschreibförderung des Kindes nach Möglichkeit dessen Eltern und eventuell auch die Lehrer einbezogen werden.

 

Folgende drei Bereiche werden in 10 verschiedenen Untertests erfasst:


  • Aufmerksamkeit - Wie aufmerksam ist das Kind, wenn es schreibt, liest oder rechnet? Die Aufmerksamkeit, die ein Kind beim Schreiben, Lesen oder Rechnen braucht, wird anhand von Tests mit Bildern, Halbsymbolen und Symbolen überprüft.
  • Funktionen - Wie steht es um die altersgemäßen funktionellen Leistungen, die Sinneswahrnehmungen des Kindes? Sinnesleistungen, die man beim Schreiben, Lesen oder Rechnen braucht, werden überprüft (z.B. optische Differenzierung oder akustische Serialität).
  • Symptome - Wie äußert sich die LRS- bzw. Legasthenie-Symptomatik beim Kind, welche Fehler macht es? Anhand von mitgebrachten Schriftproben des Kindes und eines kurzen Lesetests wird eine detaillierte Fehleranalyse durchgeführt. Sollten für die Auswertung keine Schriftproben vorliegen, muss zusätzlich ein Rechtschreibtest durchgeführt werden.

 

Eine genaue Auswertung der drei Gebiete zeigt dann, wo eine individuelle Leseförderung / Rechtschreibförderung ansetzen muss. Ein Trainingsplan kann erstellt werden. Wichtig ist hier anzumerken, dass Trainingspläne immer nur vorläufigen Charakter haben. Der Trainer muss stets im Auge halten, wie das Kind auf die Fördermaßnahmen reagiert und sie gegebenenfalls anpassen.

Worüber kann der pädagogische AFS-Test keine Aussagen treffen?

  • Dieses Verfahren trifft keinerlei Aussagen über etwaige medizinische oder psychologische Probleme eines Kindes.
  • Dieses Verfahren trifft keine Aussagen über die Intelligenz eines Kindes.
  • Dieses Verfahren gilt - zumindest im Saarland - nicht als ausreichend, um einen längerfristigen schulischen Nachteilsausgleich einzufordern.

 

Im Saarland muss für das Erreichen eines schulischen Nachteilsausgleichs  ein Legasthenie- oder LRS-Test von offizieller Stelle (d.h. vom zuständigen schulpsychologischen Dienst oder der Uni-Klinik Homburg) durchgeführt werden. Für eine Inanspruchnahme der Eingliederungshilfe nach § 35a, IIX SGB genügt i.d.R. eine Diagnose eines Kinder- und Jugendpsychiaters oder -psychologen. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Bildungsministerium oder das Jugendamt.

 

Sollten sich Verdachtsmomente in medizinschen/psychologischen Bereichen oder anderen Feldern ergeben, müssen selbstverständlich weitere Spezialisten wie z.B. Ärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Logopäden, Ergotherapeuten, Kinderpsychologen oder Physiotherapeuten herangezogen werden.

 

Weitere Informationen zu einer Leseförderung / Rechtschreibförderung in der Lernpraxis Thomas Wilhelm

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