Hochbegabung

Legasthenie / Rechenschwäche schließen Hochbegabung nicht aus

Hochbegabung, Hochintelligenz, hohe Intelligenz: Lernpraxis Thomas Wilhelm - LRS-Test, Beratung und Hilfe bei Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche und Analphabetismus im Raum Saarbrücken, Saarland. Hochbegabung

Wird in einem Intelligenztest (IQ-Test) ein Intelligenzquotient von über 135 festgestellt, spricht man von einer Hochbegabung. Laut Statistik weisen zwei von hundert Menschen eine solche Hochbegabung auf. Menschen mit einem Intelligenzquotienten von über 115 gelten als überdurchschnittlich intelligent, bis zu einem IQ von 129 spricht man von hoher Intelligenz. Der normale Intelligenzquotient liegt zwischen 85 und 115, unter 85 unterscheidet man zwischen  Lernbehinderung und verschiedenen Schweregraden der Intelligenzminderung.

 

Was die Ursachen für eine Hochbegabung sind, ist derzeit noch nicht vollständig erforscht. Die Wissenschaft geht jedoch davon aus, dass Hochbegabung aus einer Kombination genetischer und erworbener Faktoren entsteht, die wiederum vor allem in der Kindheit geprägt werden.

Eine genetisch bedingte Veranlagung zur Hochbegabung bedeutet also nicht unbedingt, dass sich eine erhöhte Intelligenz oder eine Hochbegabung ausbilden muss. Verschiedenartige Einflüsse der Umwelt können die Intelligenz sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass der Einfluss des sozialen Umfeldes größer ist als derjenige genetisch bedingter Faktoren.

 

Der Umgang mit hochbegabten Kindern gestaltet sich oft schwierig. Echte Risikogruppen sind Kinder und Jugendliche, deren Begabung leicht übersehen oder nicht rechtzeitig erkannt werden. Dazu gehören neben psychisch oder körperlich Behinderten vor allem die Gruppe der Underachiever (Schüler, die durch ihr Umfeld oder ihre Psyche bedingt in ihren Leistungen schlechter abschneiden, als es ihr geistiges Potential zulassen würde). Experten schätzen, dass bis zu 50% der hochbegabten Schüler als Underachiever nicht erkannt werden und dadurch keine dementsprechende Förderung erhalten.  

 

Zu dieser Risikogruppe gehören auch legasthene Kinder. Ein Zusammenhang zwischen Legasthenie und Hochbegabung ist nicht bewiesen. Jedoch werden hochbegabte Legastheniker aufgrund ihrer Lese- und Rechtschreibprobleme meist nicht als solche erkannt. Oder sie bleiben - wie oben erklärt - als Underachiever weit hinter ihren tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten zurück. Den Eltern der Kinder ist trotz deren Hochbegabung - oder gerade deswegen - eine Beratung über ein Legasthenietraining zu empfehlen.

 

Die Informationen dieser Seite oder der Besuch in der Lernpraxis ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

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