Professionelle LRS-Hilfe für Ihr Kind als Einzelförderung - auch bei Legasthenie

Zu Ihrer Information: Beratung - Test - individuelle Hilfe bei LRS und Legasthenie vom Diplomierten Legasthenietrainer (EÖDL)

LRS-Hilfe und Test bei Legasthenie, LRS (Lese-Rechtschreibschwäche/Rechtschreibstörung), Lerntherapie im Saarland, Raum Saarbrücken, Saarlouis, Dillingen, Völklingen, Heusweiler, Riegelsberg Lernhilf Bei Lese- und Rechtschreibproblemen: Test, Beratung und professionelle LRS-Hilfe

Was erwartet Sie und Ihr Kind?

 

Nach einer telefonischen Terminvereinbarung lade ich Sie und Ihr Kind zu einem unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgespräch ein. Bringen Sie zur Fehleranalyse bitte Schreibproben (z.B. Diktate) mit. Das erspart Ihrem Kind - zumindest fürs Erste - einen Rechtschreibtest.

 

Ein kurzer und spielerisch durchgeführter Test der Basisfertigkeiten des Schriftspracherwerbs ist im Regelfall jedoch Bestandteil dieses ersten Gespräches. Bei Aufnahme eines Trainings schließt sich zum weiteren Eingrenzen der Problematik und zur Vorbereitung der LRS-Hilfe/Lernhilfe in der darauffolgenden Sitzung ein pädagogischer AFS-Test am Computer an.

 

Mein Merkblatt "10 Elterntipps bei LRS und Legasthenie" liegt für Sie zur Mitnahme bereit.

 

Warum ein Lerntraining als Einzelförderung?


Was meiner Meinung nach für eine Lese- und Rechtschreibförderung im Einzelunterricht spricht? Ganz einfach: Durch diese Art des Settings bin ich in der Lage, meine Aufmerksamkeit einzig und allein auf den jeweiligen Schüler und dessen spezielle Problembereiche zu konzentrieren. Zudem gibt es sowohl für Sie, Ihr Kind als auch dessen Lehrer keine wechselnden Bezugspersonen. Ich stehe Ihnen für alle Ihre Fragen jederzeit gerne persönlich zur Verfügung.

Mein Trainingskonzept für die LRS-Hilfe - Punkt für Punkt:

1. Symptomorientierte Übungsbehandlung


Kein Kind will absichtlich Fehler machen. In seinen Fehlern zeigt es uns vielmehr die Probleme auf, mit denen es kämpft. Im Sinne einer Übungsbehandlung setzt mein Training in erster Linie an diesen Fehlern an. Somit arbeite ich - oft unter Einsatz von Lese- und Rechtschreibspielen -  direkt am Lesen und /oder der Rechtschreibung, also z.B. an den kurzen und langen Selbstlauten, der  Mitlautverdopplung, dem s-Laut, dem stummen "h", aber auch an Groß- und Kleinschreibung, dem Verständnis einzelner Wörter oder auch dem Verstehen einfacher oder komplexer Texte.

Dabei können auch Vorläuferfertigkeiten des Schriftspracherwerbs wie die phonologische Bewusstheit Thema sein. Vielen Schülern fällt es nämlich schwer, Sprache in einzelne Wörter, Silben und Laute aufzuteilen oder Reime zu bilden. Oft haben sie Probleme im visuellen oder auditiven Bereich oder auch Laute den Buchstaben zuzuordnen, sie zu identifizieren bzw. zu differenzieren (z.B. b und d).

 


2. Einsatz vielfältiger und individueller Fördermaßnahmen


Ihr Kind  wird von mir - je nach individuellem Bedarf - durch den Einsatz verschiedener etablierter Methoden des Schriftspracherwerbs (z.B. "Hören, lauschen, lernen" von Petra Küspert, Marburger Rechtschreibtraining, rhythmisches Silbenklatschen, Gap-Reading) oder auch aktueller Computer-Software (z.B. Lesetraining Celeco) Schritt für Schritt, an die Klassenstufe angepasst und oftmals spielerisch an die deutsche Schriftsprache herangeführt. Dabei versuche ich, möglichst viele Sinne anzusprechen (Hören, Sehen, Spüren...) und über die Wahrnehmung, bzw. Eigenwahrnehmung des Sprechens den bewussten Laut-Buchstaben-Bezug herzustellen. Zudem führe ich - wo nötig - ein Training der Konzentration, Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen durch oder vermittle auf kindgerechte Art Techniken der Progressiven Muskelentspannung.

 

 

  3. Steigerung der Motivation und des Selbstvertrauens

 

Durch Misserfolge und Frustration sind Lernmotivation und Selbstvertrauen bei vielen betroffenen Kindern im Keller. Um einen Lernfortschritt zu ermöglichen, berücksichtigt meine Unterstützung das aktuelle Lernumfeld Ihres Kindes und setzt gezielt  Maßnahmen ein, um ihm aus dem Teufelskreis aus Demotivation und Misserfolg herauszuhelfen. Ihr Kind gewinnt so wieder Freude am Lernen und der Zugang zur Schriftsprache wird erleichtert. Erfolgserlebnisse schaffen Motivation!

 

 

4. Keine Nachhilfe, sondern spezifisches Lerntraining


Ein Legasthenie/LRS-Training ist keine Nachhilfe im engeren Sinne. Nachhilfe wiederholt oftmals den aktuellen Klassenstoff, während Kinder mit Legasthenie aber einer viel differenzierteren Herangehensweise bedürfen, um den Anforderungen des Schulalltags gerecht werden zu können. Deshalb beinhaltet das Training immer auch eine Lernberatung (ein Lerncoaching), die effektive Lernwege aufzeigt. Mein Legasthenie-/LRS-Training versteht sich als gezielte und spezifische Unterstützung, Hilfe und Förderung bei Problemen im Schriftspracherwerb, die an dem Punkt ansetzt, an dem das betroffene Kind in der Schriftsprachentwicklung „stecken geblieben“ ist. Dort wird es abgeholt, dort setzt die Hilfe an.


 
5. Individueller Förderplan


Durch einen am Entwicklungsstand des Kindes ansetzenden individuellen Förderplan wird die Lese- bzw. Schreibfertigkeit des Kindes systematisch und nachhaltig aufgebaut.
 


6. Laufende Einbeziehung der Eltern (auf Wunsch auch der Schule)


Sie als Eltern werden über die Legasthenie/LRS ihres Kindes ausführlich aufgeklärt und informiert. Während des LRS-Trainings finden laufend Gespräche zwischen den Eltern und dem Trainer statt, um über die Inhalte und den Fortschritt zu informieren und Hilfestellung bei der Bewältigung von Problemen in Zusammenhang mit der LRS geben zu können.
Auch zur Schule findet auf Wunsch der Eltern regelmäßiger Kontakt statt, um die Lehrkraft im Umgang mit der Legasthenie/LRS des Schülers beraten und unterstützen zu können. So wird das betroffene Kind von allen Seiten optimal gestützt.
 


7. Hilfe bei der Hausaufgabensituation


Oft ist besonders die Hausübungssituation bei Schülern mit Legasthenie/LRS problematisch. Nicht selten wird die Durchführung der Hausaufgaben zum täglichen Kampf und belastet so die Stimmung zwischen Eltern und Kind. Auch auf diese Problematik wird in dem von einem Lerncoaching begleiteten Training unterstützend eingegangen.
 


8. Sekundärsymptomatik


Häufig treten bei Kindern mit Legasthenie sogenannte Sekundärsymptome auf. Darunter versteht man Symptome, die durch eine vorhandene Legasthenie ausgelöst werden. Dazu können u. a. zählen: Psychosomatische Symptome (wie Bauch- und Kopfschmerzen oder Übelkeit), Ängste, Depressionen, Unaufmerksamkeit und Verhaltensprobleme (Rumkaspern) und andere mehr. Sollte dies bei dem betroffenen Kind bereits der Fall sein, so müssen zusätzlich Heilberufe (z.B. ein Kinderpsychologe, Kinder- und Jugendpsychiater, Ergotherapeut, Psychologe, Kinderarzt oder bei Sprechstörungen ein Logopäde) eingeschaltet werden.

 

 

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Die 3 Säulen der unterstützenden Hilfe für Ihr Kind:

Eine Legasthenie oder Lese-/Rechtschreibschwäche kann nicht „weggezaubert“ werden, jedoch ist es möglich durch eine konsequente Übungsbehandlung deutliche Verbesserungen zu erzielen. Für einen optimalen Trainingserfolg ist es notwendig, dass alle Parteien, die auf das Lernen des Kindes Einfluss nehmen, an einem Strang ziehen und zusammenarbeiten. Das LRS-Training stellt dabei neben dem Elternhaus und der Schule nur eine von drei Säulen dar, um die Situation des Kindes zu verbessern. Nur wenn das betroffene Kind neben dem LRS-Training auch eine optimale Unterstützung durch die Eltern und die Lehrkraft erhält, kann der Therapieerfolg einer LRS-Lernhilfe maximal zu Buche schlagen.



Was Sie als Eltern tun sollten:

 

  • Schaffen einer optimalen Lernumgebung zu Hause
  • Loben für die Anstrengung, nicht nur für die Erfolge
  • Geduld, Geduld, Geduld
  • Geben Sie emotionale Unterstützung bei Ängsten, Frustration etc.
  • Helfen Sie ihrem Kind wieder an sich selbst zu glauben, indem Sie ihm zeigen, dass Sie es tun!

 


Hilfe durch die Schule:

 

  • Evtl. Anwendung der Richtlinien des Legasthenieerlasses Saarland
  • Druck wegnehmen
  • Auch kleine Fortschritte sehen und positiv rückmelden
  • Bloßstellung vermeiden
  • Rücksichtsvoller Umgang mit der LRS des Schülers im Unterricht und im Klassenverband (Schutz vor Hänseleien)