LRS und Legasthenie: Lernschwächen

Wie entstehen Probleme beim Lesen / bei der Rechtschreibung? Und gibt es typische Anzeichen für die Lernschwächen Legasthenie und LRS (Lese-Rechtschreibschwäche)?

Wenn Sie bis hierhin zu mir gefunden haben, hat Ihr Kind wahrscheinlich Schwierigkeiten beim Lesen oder bei der Rechtschreibung:

 

  • Schreibt Ihr Kind ungewöhnlich viele Wörter in einer immer anderen Art und Weise falsch?
  • Vertauscht Ihr Kind Buchstaben (statt „fragt”: „fargt”)?
  • Verwechselt es ähnlich klingende Buchstaben (b-p / d-t / g-k)?
  • Verwechselt Ihr Kind ähnlich klingende Laute (o-u / ä-ei / sch-ch)?
  • Verwechselt es ähnlich aussehende Buchstaben (b-d-p-q / a-e)?
  • Verdreht oder spiegelt Ihr Kind Buchstaben beim Schreiben?
  • Hat Ihr Kind Probleme, sich die üblicherweise in der Grundschule vermittelten Rechtschreibstrategien zu merken oder sie anzuwenden?
  • Errät Ihr Kind beim Lesen viele Wörter?
  • Hört Ihr Kind in den Wörtern die Einzellaute nicht?
  • Hat Ihr Kind Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen und/oder Schreiben?
  • Hat Ihr Kind eine extreme Lese- und/oder Schreibunlust?

 

Wenn Sie bei Ihrem Kind mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten müssen, besteht der Verdacht auf eine Teilleistungsschwäche in Form einer Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche (LRS).

 

Doch zunächst einmal ein Tipp von mir:

Freuen Sie sich über Ihr Kind - denn es zeigt sicher seine persönliche Bestleistung. Ihrem Kind fehlt nichts. Es ist auch nicht dumm: Es gibt hochbegabte Schüler, die das Gymnasium besuchen - und mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.

 

Und vielleicht kann ich Ihrem Kind und Ihnen mit einem gezielten Förderunterricht helfen.

 

Wenden Sie sich beim Verdacht auf LRS an den Experten:

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Test- und Beratungstermin - ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter Telefon: (0 68 98) 44 29 225.

Was ist der Unterschied zwischen der Legasthenie und einer Lese-Rechtschreibschwäche?

Saarbrücken: Nachhilfe Deutsch (Lesen und Rechtschreibung) alle Klassen: Grundschule, Gymnasium, erweiterte Realschule, Freiwillige Ganztagsschule (FGTS), Gesamtschule, Berufsschule, Nähe Saarlouis. Legasthenie/LRS?

Beides sind Teilleistungsschwächen (oder auch Lernschwächen), die die Bereichen des Lesens und/oder Schreibens betreffen und deren Symptome sich häufig bereits in der Grundschule, oft aber auch erst in der Sekundarstufe zeigen. Der Unterschied zwischen einer Lese-Rechtschreibschwäche und einer Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) liegt in den Ursachen:

 

Die Legasthenie ist in erster Linie eine genbedingte (vererbte) Problematik in den Bereichen Lesen und Schreiben. Neuere Forschungen zeigen, dass Anomalien auf den Chromosomen 1, 2, 6, 15 und 18 an den Lese- und Rechtschreibproblemen beteiligt sind. Dabei spielen oftmals Defizite wie eine auditive Wahrnehmungsstörung oder Störungen der Augenbewegungen bzw. Winkelfehlsichtigkeit eine Rolle.

Die Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) hingegen ist eine erworbene Schwäche. Gründe hierfür könnten längere Krankheit und der damit verbundenen Schulausfall, falsche Lern– oder Lehrmethoden, familiäre Probleme oder Ähnliches sein.

 

Bei Kindern mit Legasthenie, die nur im Lese- und Schreibbereich (und Kinder mit Dyskalkulie nur bei Rechenaufgaben) schlechte Leistungen zeigen, in anderen Fächern aber nicht, spricht man in diesem Zusammenhang von einer Teilleistungsstörung.

 

Es handelt sich also bei Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche um Probleme normal-, oft hochbegabter Kinder, die trotz normalen Schulbesuchs nicht die für ihre Altersgruppe erwartbaren Lese- und Schreibfähigkeiten erwerben, die ausschließlich für den problembelasteten Bereich eine gezielte Förderung brauchen und auf der Förderschule unterfordert wären.

 

Das macht sie zu einer Randgruppe, weil in unserem Kulturkreis von einer mangelnden Rechtschreibfähigkeit und ungenügendem Schriftspracherwerb fälschlich auf mangelnde Intelligenz geschlossen wird. Die betroffenen Kinder sind sich ihrer Defizite (ihrer Lese-und Rechtschreibprobleme), sehr häufig bewusst. Um zu verhindern, dass ihre Schwächen entdeckt werden, setzen sie oft Vermeidungsstrategien in Gang, was zu Verhaltensstörungen sozialer und emotionaler Art führen kann.



Zur Entwicklung schulischer Kompetenzen und zur Vermeidung bzw. Rückbildung der genannten Probleme bietet der LRS-Spezialist Thomas Wilhelm (Diplomierter Legassthenietrainer EÖDL) einen gezielten Förderunterricht für Kinder und Jugendliche sowie Unterstützung für Erwachsene (Legastheniker/Analphabeten), die Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Sprache haben.

 

Individuell zugeschnittene Förderstunden (in denen auch Elemente des Marburger Konzentrationstrainings eingesetzt werden) sowie ein auf die Lernschwächen LRS und Legasthenie spezialisiertes, unterstützendes Lerncoaching greifen an den grundlegenden Defiziten der Betroffenen an und lassen sie wieder Anschluss finden. Eine Nachhilfe ist dagegen meist nicht hilfreich.

Training bei den Teilleistungsschwächen LRS und Legasthenie

für alle Klassen und Schulformen. Ob Grundschule, Gymnasium, Erweiterte Realschule (ERS), Gemeinschaftsschule, Freiwillige Ganztagsschule (FGTS) oder auch Berufsschule:

 

Für ein LRS-Training ist es nie zu spät.